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Globale Bildungsforschung

Bildung als Mittel sozialen Aufstiegs und gesellschaftlichen Fortschritts

von Prof. Dr. Horst Weishaupt
weishaupt{at}uni-wuppertal.de

Foto fotorismus für DIPF

Die Verbesserung des Bildungsniveaus der Bevölkerung ist ein weltweit zentrales Thema der Politik. Im Rahmen der UN wurde auf einem Weltbildungsforum 2000 in Dakar ein Aktionsplan „Bildung für alle“ verabschiedet, dessen Ziele bis 2015 erreicht werden sollen. Zwei der sechs Ziele hat die UN auch für ihre Millenniums-Entwicklungsziele übernommen, womit die globale Bedeutung des Bildungsthemas für die Entwicklung der Weltbevölkerung unterstrichen wird. Die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) als Wirtschaftsorganisation für den Erfahrungsaustausch zwischen den führenden Industrienationen richtet schon seit Anbeginn (1961) ihre Aufmerksamkeit auch auf Bildungsfragen. Mit ihren jährlichen Berichten „Bildung auf einen Blick“ trägt sie seit zwei Jahrzehnten maßgeblich zur Diskussion der Bildungssituation in den Mitgliedsländern und zur kritischen Diskussion von Problembereichen der Bildungssysteme bei. Seit mehr als zehn Jahren verstärkt auch die EU ihre Bemühungen, den europäischen Bildungsraum weltweit wettbewerbsfähig zu halten. Welche Erfolge haben diese Bemühungen vorzuweisen und vor welchen Problemen stehen sie?

Die Einmischung der internationalen Organisationen in die Entwicklung der nationalen und regionalen Bildungssysteme hat drei zentrale Motive: die bessere Entfaltung der menschlichen Potenziale und die Verbesserung der Lebensbedingungen der einzelnen Menschen, die Unterstützung der wirtschaftlichen Entwicklung und des Wohlstands in den Ländern und den Abbau von Ungleichheiten zwischen den gesellschaft-lichen Gruppen (insbesondere soziale, regionale, ethnische, geschlechtsspezifische, religiöse). Die Berichte der drei genannten Organisationen (UNESCO, OECD und EU) zur Bildungssituation in der Welt, in den führenden Industrienationen und in Europa zeigen übereinstimmend, dass noch viele Schritte zur Verwirklichung dieser Ziele notwendig sind.

Abb. 1: Entwicklung der Anzahl der Kinder im Grundschulalter, die weltweit keine Schule besuchen 1999–2010.
Quelle: Statistischer Anhang des EFA Global Monitoring Report, Tabelle 5, UIS Datenbestand.

Der Aktionsplan „Bildung für alle“ der UNESCO (offiziell Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur) formuliert sechs Ziele für den weltweiten Ausbau der Bildungssysteme: Ziel 1: Frühkindliche Förderung und Erziehung soll ausgebaut und verbessert werden, insbesondere für benachteiligte Kinder. Ziel 2: Bis 2015 sollen alle Kinder – insbesondere Mädchen, Kinder in schwierigen Lebensumständen und Kinder, die zu ethnischen Minderheiten gehören – Zugang zu unentgeltlicher, obligatorischer und qualitativ hochwertiger Grundschulbildung erhalten und diese auch abschließen. Ziel 3: Die Lernbedürfnisse von Jugendlichen und Erwachsenen sollen durch Zugang zu Lernangeboten und Training von Basisqualifikationen (life skills) abgesichert werden. Ziel 4:  Die Analphabetenrate unter Erwachsenen, besonders unter Frauen, soll bis 2015 um 50 % reduziert werden. Der Zugang von Erwachsenen zu Grund- und Weiterbildung soll gesichert werden. Ziel 5: Bis 2005 soll das Geschlechtergefälle in der Primar- und Sekundarbildung überwunden werden. Bis 2015 soll Gleichberechtigung der Geschlechter im gesamten Bildungsbereich erreicht werden, wobei ein Schwerpunkt auf der Verbesserung der Lernchancen für Mädchen liegen muss. Ziel 6: Die Qualität von Bildung muss verbessert werden.

In jährlichen Berichten informiert die UNESCO über die Fortschritte bei der Umsetzung dieser Ziele. Im letzten Bericht von 2012 werden die nach wie vor bestehenden Defizite deutlich. Die Vorschulerziehung wurde zwar im letzten Jahrzehnt weltweit ausgebaut, aber in den ärmsten Ländern gibt es weiterhin für fünf von sechs Vorschulkindern keine Einrichtungen: „Die Kinder, die am meisten von frühkindlicher Förderung profitieren würden, nehmen am seltensten daran teil.“ (Deutsche UNESCO-Kommission 2012, S. 5) Die Bemühungen, wenigstens allen Kindern eine abgeschlossene Grundschulbildung zukommen zu lassen, stagnieren in den letzten Jahren (vgl. Abb. 1). Als eine Ursache ist die rückläufige Entwicklungshilfe für Grundbildung in den letzten Jahren als Folge der Finanzkrise in den Industriestaaten anzusehen (Deutsche UNESCO-Kommission 2012, S. 11). Hinzu kommt, dass in vielen Ländern Schulgebühren erhoben werden, aufgrund derer Eltern ihre Kinder nicht zur Schule schicken.

Abb. 2: Analphabetenrate unter Erwachsenen 1998–2001 bis 2015 (Prognose). Anmerkung: Für die Darstellung auf dem Schaubild wurden diejenigen Länder ausgesucht, die zwischen 1998 und 2001 eine Analphabetenrate von über 10 % unter Erwachsenen aufwiesen und für die Prognosen bis in das Jahr 2015 möglich waren.
Quelle: Statistischer Anhang des EFA Global Monitoring Report, Tabelle 2, UIS Datenbestand.

Eine auf die Grundbildung aufbauende untere Sekundarschulbildung erhalten in den armen Ländern nur etwa die Hälfte aller Jugendlichen. Dadurch fehlen ihnen häufig Basisfertigkeiten (grundlegende Lese-, Schreib- und Rechenfertigkeiten) für das Berufsleben. Hinzukommen müssen Problemlösungsfähigkeit, die Fähigkeit, Ideen und Informationen zu kommunizieren und gewissenhaft zu arbeiten. Schließlich sind spezifische Kenntnisse für die Bedienung von Maschinen oder landwirtschaftliche Arbeiten erforderlich. Folglich ist es notwendig, jungen Erwachsenen eine zweite Chance anzubieten, damit sie trotz fehlender Grundbildung in das Berufsleben integriert werden können.

Erschreckend ist die nach wie vor hohe Analphabetenrate in vielen Ländern und die Aussicht, sie in den meisten Ländern nicht bis 2015 halbieren zu können, wie es sich die UNESCO vorgenommen hat (vgl. Abb. 2). Bessere Erfolge konnten bei der paritätischen Beteiligung von Mädchen an Grundbildung erreicht werden, doch gibt es weiterhin einige Länder, in denen Mädchen stark benachteiligt sind. In anderen Ländern ist ihre Situation vergleichsweise günstig, weil Jungen die Schule früh verlassen müssen, um für den Unterhalt der Familien zu sorgen. Lehrkräftemangel und eine unzureichende Ausbildung sind die zentralen Ursachen für die unzureichende Bildungsqualität in vielen Ländern. Auch wenn die Entwicklungsländer mit Bildungsproblemen zu kämpfen haben, die in den Industriestaaten überwunden sind, so zeigen sich doch strukturelle Probleme, die auch für Industriestaaten bedeutsam sind. Angesichts der weltweiten Migrationsprozesse wird Europa auch zunehmend unter den Einwanderern Gruppen aufnehmen müssen, die in ihrem Herkunftsland nur eine unzureichende basale Bildung erfahren haben.

Abb. 3: Anteil der Bevölkerung mit einem Abschluss im Tertiärbereich (in %) und Unterschied zwischen dem Bevölkerungsanteil 25- bis 34-Jähriger und 55- bis 64-Jähriger mit einem Abschluss im Tertiärbereich (2011).
Quelle: OECD, Tabelle A1, 3a.

Während in der weltweiten Betrachtung die Sicherung einer allgemeinen Grundbildung für Jungen wie Mädchen ein zentrales Anliegen ist, stehen die führenden Industrienationen in einem zunehmenden globalen Wettbewerb bei der Sicherstellung ihrer ökonomischen Wettbewerbsfähigkeit. Für die von wissenschaftlichen und technologischen Innovationen abhängigen Ökonomien kommt es darauf an, ein hohes allgemeines Bildungsniveau sicherzustellen und Spitzenbegabungen zu fördern. In ihren Berichten „Bildung auf einen Blick“, von denen der letzte Mitte 2013 erschienen ist, beobachtet die OECD vor allem die Entwicklung der Bildungsbeteiligung nach der Pflichtschulzeit – also Sekundarstufe II und Hochschulbereich – und die für Bildung bereitgestellten Ressourcen. Im internationalen Vergleich ist auffällig, dass der Anteil der Hochschulabsolventen (Abschluss im Tertiärbereich) an der Bevölkerung in Deutschland niedrig ist (vgl. Abb. 3). Dies wird mit der starken Stellung des dualen Berufsbildungssystems in Deutschland begründet und mit Ausbildungsgängen, die in Deutschland auf Fachschulniveau angesiedelt sind, international aber oft Hochschulbildungsgänge sind (z. B. nichtärztliche Gesundheitsberufe, Vorschulerzieher/-innen).

Dann ist zusätzlich auffällig, dass zwar international der Anteil der Hochschulabsolventen an der Bevölkerung in den meisten Ländern in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen hat. Diese Entwicklung ist aber in Deutschland nicht zu beobachten. Eine nach Geschlecht differenzierende Analyse der Entwicklung in Deutschland zeigt, dass die beobachtbare Zunahme des Akademikeranteils unter der jüngeren Bevölkerung (der 30- bis 34-Jährigen im Vergleich zu den 60- bis 64-Jährigen) allein auf die Frauen zurückzuführen ist, die inzwischen hinsichtlich des Akademikeranteils mit den Männern gleichgezogen haben. Dennoch bleibt die Frage, weshalb in Deutschland – untypisch für die internationale Entwicklung – zwar der Anteil der Abiturienten unter der Bevölkerung sehr stark zugenommen hat, nicht aber der Akademikeranteil. Unter den 30- bis 35-Jährigen war der Anteil der Bevölkerung mit Hochschulreife 2010 fast doppelt so hoch wie der Anteil der Personen mit Hochschulabschluss (22 %). Zwei Entwicklungen dürften dafür ausschlaggebend sein: Mit dem dualen Berufsbildungssystem haben erstens Abiturienten die Möglichkeit zu einer vergüteten Berufsausbildung in attraktiven Dienstleistungsberufen mit meist guten Berufsaussichten, die es außerhalb der deutschsprachigen Länder international nicht gibt. Mit dem Ausbau dualer Studiengänge wird zunehmend versucht, diese Ausbildungsoption für Abiturientinnen und Abiturienten im Hochschulbereich zu verorten; doch bilden diese Studierenden bisher nur eine kleine Gruppe unter den Studienanfängern. Zweitens gibt es eine hohe Quote von Studienabbrechern unter den Studierenden, die sich auch durch die gestuften Studiengänge nicht reduziert hat. Eine dritte Ursache könnten die nichtärztlichen Gesundheitsberufe und die Erzieherinnenausbildung sein, die insbesondere von Frauen als Alternative zu einem Studium gewählt werden.

Abb. 4: Studienanfängerquoten im Tertiärbereich A und B (2000 und 2011).
Quelle: OECD. Argentinien, China, Indonesien: Statistikinstitut der UNESCO (World Education Indicators

Trotz des starken Anstiegs der Studienanfängerquote in Deutschland in den letzten Jahren liegt sie immer noch deutlich unter dem Durchschnitt der OECD-Länder (vgl. Abb. 4). Dabei hat Deutschland vergleichsweise viele Studienanfänger in dem Tertiärbereich B (Verwaltungsfachhochschulen, Fachschulen einschließlich Meisterschulen, Schulen des Gesundheitswesens).  Spitzenreiter ist Deutschland, wenn weiterführende forschungsorientierte Studiengänge im internationalen Vergleich betrachtet werden (vgl. Abb. 5) und der Zugang zu diesen Studiengängen ist auch in vergleichsweise jungen Jahren möglich. Es sind in Deutschland auch fast ausnahmslos Studierende, die in Deutschland bereits die Hochschulreife erworben haben und diese Studiengänge besuchen. In vielen Ländern werden die weiterführenden forschungsorientierten Studiengänge zu einem erheblichen Anteil von ausländischen Studierenden nachgefragt.

Die Berichte der OECD verstehen sich als ein Instrument der Dauerbeobachtung der bildungspolitischen Entwicklungen in den Ländern und sind dadurch evaluativ ausgerichtet. Sie berichten über Stärken und Schwächen der einzelnen Länder im internationalen Vergleich, formulieren aber keine politischen Ausbauziele. Sie haben vor allem durch die im Rahmen des Berichtssystems der OECD entstandenen PISA-Studien eine große öffentliche Aufmerksamkeit erreicht. Damit wurden erstmals am Ende der Schulzeit die für die Bewältigung beruflicher und privater Anforderungen notwendigen Kompetenzen in drei zentralen schulischen Lernbereichen (Muttersprache, Mathematik und Naturwissenschaften) international vergleichend erhoben. Inzwischen hat die OECD mit der PIAAC- Studie auch grundlegende Kompetenzen bei Erwachsenen zwischen 16 und 65 Jahren untersuchen lassen, die zur erfolgreichen Teilnahme an der Gesellschaft und am Berufsleben notwendig sind (Rammstedt 2013). Der OECD ist folglich nicht nur an der Analyse von Abschlüssen und Berechtigungen gelegen, sondern sie sieht auch die Notwendigkeit, den Kompetenzerwerb und das erreichte Kompetenzniveau zu erfassen.

Abb. 5: Studienanfängerquoten bei weiterführenden forschungsorientierten Studiengängen und Durchschnittsalter der Studienanfänger (2011). Anmerkung: Das durchschnittliche Alter bezieht sich auf ein gewichtetes durchschnittliches Alter, in der Regel das Alter der Studierenden zu Beginn des Kalenderjahrs. Die Studierenden können ein Jahr älter als das angegebene durchschnittliche Alter sein, wenn sie ihren Abschluss am Ende des Studienjahrs erwerben.
Quelle: OECD. Argentinien, China, Indonesien: Statistikinstitut der UNESCO (World Education Indicators Programme). Saudi- Arabien: Observatory on Higher Education. Tabelle C3.1a.

Die EU wiederum verfolgt das politische Interesse, die bestehenden Mängel in den Bildungssystemen der Staaten Europas zu beseitigen und auf deren Verbesserung Einfluss zu nehmen. Dazu hatte sie bereits 2002 fünf Benchmarks definiert, um die EU bis 2010 „zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt zu machen“. Inzwischen wurden neue EU-weite Benchmarks bis 2020 vereinbart:

  • Anteil frühzeitiger Schul- und Ausbildungsabgängerinnen und -abgänger an den 18- bis 24-Jährigen, die nicht über einen Abschluss des Sekundarbereichs II verfügen und nicht an Aus- und Weiterbildung teilnehmen, von weniger als 10 %;
  • Senkung des Anteils der 15-Jährigen mit nur mangelhaften Kompetenzen in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften auf weniger als 15 %;
  • Steigerung des Anteils der 30- bis 34-Jährigen mit tertiärem Abschluss auf mindestens 40 % – unter Berücksichtigung der gleichwertigen Bedeutung der beruflichen Aus- und Weiterbildung;
  • Teilnahme von mindestens 95 % der Kinder zwischen vier Jahren und dem gesetzlichen Einschulungsalter an Vorschulbildung;
  • Teilnahme von mindestens 15 % der erwachsenen Bevölkerung am lebenslangen Lernen;
  • Steigerung des Anteils derjenigen Lernenden, die einen Auslandsaufenthalt absolviert haben, auf mindestens 6 % (Auszubildende) bzw. 20 % (Studierende);
  • der Anteil der erwerbstätigen Absolventinnen und Absolventen im Alter von 20 bis 34 Jahren, die das allgemeine und berufliche Bildungssystem seit höchstens drei Jahren verlassen haben, soll bis 2020 mindestens 82 % betragen.

Diese EU-weiten Benchmarks sind nicht für die einzelnen Mitgliedsstaaten verbindlich, sondern sollen als Durchschnittwerte erreicht werden. Die EU-Kommission spricht von einer „offenen Koordinierungsmethode“, die aus nationalen Anstrengungen und unterstützenden Maßnahmen der europäischen Union bestehen soll. Der bisherige Erfolg dieser Bemühungen ist nicht besonders groß. Die für 2010 gesetzten Benchmarks wurden nur zum Teil erreicht, teilweise sind auch die Unterschiede zwischen den EU-Mitgliedsländern unverhältnismäßig hoch. 2012 wurde ein erster Report vorgelegt, um die Umsetzung der Benchmarks in den Mitgliedsländern zu verfolgen (European Commission 2012). In der Zukunft geht es aber nicht nur darum, ob die Zielwerte erreicht werden. Zusätzlich wäre zu diskutieren, ob die politisch vereinbarten Zielwerte wirklich die notwendigen Richtungen für die Bildungspolitik vorgeben. Jedenfalls zeigen auch die Bemühungen der EU die hohe Bedeutung, die der Bildung für die weitere Entwicklung Europas zugemessen wird.


Literaturhinweise

  • Autorengruppe Bildungsberichterstattung (2012): Bildung in Deutschland. Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zur kulturellen Bildung im Lebenslauf, Bielefeld: W. Bertelsmann.
  • Deutsche UNESCO-Kommission (2012): Weltbericht „Bildung für alle” 2012. Kurzfassung. Kompetenzen Jugendlicher stärken. Vorbereitung auf die Arbeitswelt, Bonn: Deutsche UNESCO-Kommission.
  • European Commission (2012): Education and Training Monitor 2012, Brüssel: European Commission.
  • OECD (2013): Bildung auf einen Blick. OECD-Indikatoren, Bielefeld: W. Bertelsmann.
  • Statistische Ämter des Bundes und der Länder (2013): Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich. Ausgabe 2013, Wiesbaden: Statistisches Bundesamt.
  • Rammstedt, B. (Hrsg.) (2013): Grundlegende Kompetenzen Erwachsener im internationalen Vergleich. Ergebnisse von PIAAC 2012, Münster: Waxmann.

Zum Autor

Horst Weishaupt war 2004 als einer der drei Gründungsprofessoren an das damalige „Zentrum für Bildungsforschung und Lehrerbildung“ der Bergischen Universität Wuppertal berufen worden. Das Zentrum bildete den Kern für das heutige Institut für Bildungsforschung in der School of Education. Prof. Weishaupt leitete das Zentrum von 2005 bis 2008. Bis Februar 2013 war er an das „Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung“ in Frankfurt abgeordnet, um dort die Arbeitseinheit „Steuerung und Finanzierung“ zu leiten. Im Sommer wurde er für seine besonderen Verdienste um die Bergische Universität mit der Ehrenbezeichnung „Rudolf-Carnap-Senior-Professor“ ausgezeichnet.