In der Tradition Humboldts
von Prof. Dr. Michael Scheffel,
Prorektor für Forschung, Drittmittel und Graduiertenförderung
BUW.OUTPUT, das neue Forschungsmagazin unserer, der Bergischen Universität, will nicht zuletzt dazu beitragen, die Sichtbarkeit von Forschung über die Fachgrenzen hinaus zu erhöhen und ein wenig mehr öffentliche Transparenz zu schaffen. In diesem Geiste wollen die Beiträge dieses, ab dem Sommersemester 2009 halbjährlich erscheinenden Magazins einen Einblick in die ebenso lebendige wie vielfältige Forschungslandschaft an der Bergischen Universität geben. Welche Entdeckungen wurden gemacht, welche Einsichten ermöglicht, was für Brücken zur praktischen Anwendung von Erkenntnissen der Wissenschaft wurden und werden zum allgemeinen Nutzen geschlagen? Die Ergebnisse, Fragen und Absichten, die sich mit einzelnen Projekten oder größeren Forschungsgruppen verbinden, aber auch die Institute und Zentren der Forschung an unserer Universität sollen im Rahmen dieses Magazins vorgestellt werden.
Die zahlreichen Forschungsaktivitäten an unserer Universität kann das vorliegende erste Heft von BUW.OUTPUT naturgemäß nicht vollständig, ja nicht einmal in repräsentativer Weise darstellen. Notgedrungen musste hier eine schmale Auswahl getroffen werden – aber Heft für Heft wird sich dann ein immer vollständigeres und „runderes“ Bild ergeben. Neben kurzen Neuigkeiten aus der Welt der Forschung präsentiert das erste Heft ausführlicher laufende Projekte, die teils von Nachwuchswissenschaftler (inne)n, teils von längst etablierten Wissenschaftler( inne)n verantwortet werden. Dass Erkenntnisse im Rahmen von zwei dieser Projekte in der renommierten Zeitschrift „Science“ publiziert und jeweils zu einer von zehn Durchbruchsarbeiten der letzten beiden Jahre weltweit erklärt worden sind, spricht für das hohe Niveau, auf dem man Forschung an unserer Universität betreibt. Den Auftakt in der Reihe der vorgestellten wissenschaftlichen Zentren und Institute macht – als erstes der für die Ausbildung eines transdizplinären Forschungsprofils der Bergischen Universität so wichtigen interdisziplinären Zentren – das Zentrum für Wissenschafts- und Technikforschung (IZWT). Aus aktuellem Anlass wird außerdem noch das soeben gegründete „Bergische Kompetenzzentrum für Gesundheitsmanagement und Public Health“ (BKG) porträtiert.
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern eine anregende Lektüre!
